DENK' MA DRAN - Unter diesem Arbeitstitel entstand von 22.-25. Oktober 2008 im Rahmen des größten Sozialprojekt Österreichs, 72 Stunden ohne Kompromiss, ein Gedenkraum im ehemaligen KZ-Nebenlager Ternberg.
Knapp 45 Jugendliche aus den Dekanaten Weyer und Steyr arbeiteten teilweise bis tief in die Nacht hinein. Sie teilten sich in die drei folgenden Gruppen auf:
Küchentrupp: Diese 10 köpfige Gruppe befasste sich mit der Beschaffung und Zubereitung der Verpflegung für die 45 Teilnehmer sowie den damit zusammenhängenden Aufräumarbeiten.
Inhaltliche Gruppe: Ungefähr 15 Teilnehmer bildeten die inhaltliche Gruppe, in der die komplette thematische Aufarbeitung des Gedenkraums erarbeitet wurde.
Bautrupp: Weitere 20 Teilnehmer verwandelten den früheren Keller-Abstell-Raum in einen begehbaren stimmungsvoll gestalteten Gedenkraum.
„Dieser Raum soll als Gedenkstätte eine Brücke in die Vergangenheit schlagen, um den damaligen Generationen zu gedenken und den heutigen sowie zukünftigen Generationen die Chance zu geben, die Geschichte von Ternberg aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten" [1]
Dieser Auszug aus dem Begleitheft, das ebenfalls im Rahmen dieses Projekts entstand, zeigt die Nachhaltigkeit dieses Gedenkraumes und soll recht herzlich zu einem Besuch der Gedenkstätte einladen.
[1] Denk' ma dran - Ternberg Begleitheft Dekanatsgruppen Weyer und Steyr 2008